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Aktuelles

In der Rubrik Aktuelles erhalten Sie einen Überblick über die Geschehnisse am Immobilienmarkt sowie über gesetzliche Regelungen.

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22.05.2021 Forschungsinstitut empirica: „Selbstverständlich haben wir eine Immobilienblase“

Seit die Immobilienpreise scheinbar unaufhörlich steigen, taucht alle Jahre wieder das Wort „Immobilienblase“ auf. Bisher gab es kurze Zeit später immer Entwarnung. Den jüngsten ausführlichen Bericht über eine drohende Immobilienblase veröffentlichte „Der Spiegel“. Er bezieht sich dabei auch diesmal auf den empirica-Blasenindex.

Das Wort „Immobilienblase“ wird von Marktbeobachtern schnell mit dem Wort „platzen“ assoziiert. Eine geplatzte Immobilienblase in den USA war im Jahr 2007 der Anlass für eine sich weltweit ausbreitende Finanzkrise. Ist es nun wieder soweit?

Das empirica-Institut in Berlin schreibt dazu: „Selbstverständlich haben wir eine Immobilienblase am Wohnungsmarkt“. Das Institut führt seit 2004 die empirica-Preisdatenbank für Immobilienpreise und veröffentlicht regelmäßig den sogenannten empirica-Blasenindex. Darin stellt es die notwendigen Kennzahlen zur Verfügung, aus denen sich Tendenzen zur Blasenbildung ablesen lassen.

Derzeit seien die hohen Vervielfältiger bei der Preisermittlung noch überwiegend durch die aktuellen Niedrigzinsen begründet. Doch bei steigenden Zinsen müssten die Preise runter oder die Mieten hoch. Stark steigende Mieten sind derzeit aber politisch kaum durchsetzbar, und Kaufpreise für Eigentumswohnungen von mehr als zehn Jahreseinkommen in den Top7-Städten seien dauerhaft nicht erzielbar. Dann gelte folgende Prognose. „Entweder die Preise fallen irgendwann oder die Einkommen steigen drastisch.“ Gegen stark steigende Einkommen stünden aber wiederum die deutsche Exportabhängigkeit und ungelöste Strukturprobleme.

Fazit: Bei steigendem Wohnungsangebot und einer besseren Verteilung der Nachfrage aus den Schwarmstädten ins Umland werde der Druck nachlassen. Die Frage lautet also nicht „Gibt es eine Blase?“, sondern „Wann platzt die Blase?“. In der derzeitigen Konstellation sei ein Szenario vorstellbar, „bei dem die Luft nur langsam entweicht“, die Immobilienpreise also langsam sinken, diagnostiziert empirica.

„Quelle: Grabener|s Newsletter, Ausgabe 5-2021, Grabener Verlag GmbH, Kiel“

17.03.2021 Corona: Auswirkung und Entwicklung der Pandemie auf den Immobilienmarkt

Der zeitweise Stillstand der deutschen Wirtschaft in den vergangenen zwölf Monaten hat gewaltige Folgen. Das geht aus einer neuen Berechnung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) hervor: Der Wohlfahrtsverlust beläuft sich bislang auf 250 Milliarden Euro. Gleichzeitig zeigt sich der Immobilienmarkt erstaunlich robust.

Die Nachfrage nach Wohneigentum ist ungebrochen, die Kaufpreise steigen weiter. In mehr als 94 Prozent aller deutschen Landkreise und kreisfreien Städte wurden Wohn­immobilien teurer. Im Durchschnitt lag das Plus bei Eigentumswohnungen im Bestand bei 9,6 Prozent im Jahr 2020 gegenüber 2019. Das ist das Ergebnis der Postbankstudie Wohnatlas 2021 zur Preisentwicklung im Immobilienmarkt.

Die neue Immowelt Kaufpreis-Prognose für Großstädte geht davon aus, dass die Kaufpreise für Eigentumswohnungen auch bis Ende 2021 weiter steigen werden – allerdings mit einer Einschränkung: Sollte sich der Trend „Raus aus der Stadt“ verfestigen, könnten sich die Preise in den Metropolen in den kommenden Jahren beruhigen.

Das Hamburger Immobilien-Analysehaus F+B Forschung und Beratung GmbH misst der Wohnungsfrage im Bundestagswahljahr 2021 große Bedeutung bei und hat Thesen zur Entwicklung der Wohnungsmärkte nach Corona formuliert. Nach Ansicht der Immobilienmarktforscher wird es auch in 2021 kaum Steigerungen der Neuvertragsmieten geben. Die Nachfrage nach Wohneigentum oder zur Kapitalanlage durch die Gruppe der Vermögenden und derjenigen Nachfrager, die sichere Arbeitsplätze haben, wird dagegen weiterhin groß sein und sich bei anhaltend niedrigen Zinsen nicht nennenswert verringern.

Auch die Zahlen im Bauhauptgewerbe sind positiv: Der Jahresumsatz stieg 2020 trotz der Coronakrise im achten Jahr in Folge und zwar um 4,9 Prozent gegenüber dem Jahr 2019. Die positiven Meldungen betreffen aber nicht alle Immobilienarten gleichermaßen. Die Bereiche Einzelhandels-, Hotel- und Büroimmobilien stehen längst nicht gut da wie Wohnimmobilien. Das im Dezember 2020 beschlossene Gesetz zur Anpassung pandemiebedingter Vorschriften hat mit Artikel 240 Paragraf 7 EGBGB eine Regelung geschaffen, die zugunsten von Geschäftsraummietern eine Anpassung der Miete bei pandemiebedingten Einschränkungen erleichtern soll.

01.12.2020 Maklergebühren werden künftig hälftig geteilt!

Der Deutsche Bundestag hat das Gesetz über die Verteilung der Maklerkosten bei der Vermittlung von Kaufverträgen über Wohnungen und Einfamilienhäuser beschlossen. Käuferinnen und Käufer von Wohnimmobilien zahlen zukünftig nicht mehr als die Hälfte der Maklerprovision.

Bei Fragen hierzu stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

14.09.2020 Neues Gesetz zum 23. Dezember 2020! Regelt die Verteilung der Maklerprovision bei Immobilienverkäufen neu

Der Bundestag und Bundesrat haben die Neuregelungen für die Maklerprovision bei Immobilienverkäufen beschlossen. Das Gesetzt wird zum 23.12.20 in Kraft treten. Es betrifft alle Maklerverträge, die ab dem Inkrafttreten abgeschlossen werden.

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